#25 Atze Schröder, „Ich habe geheult wie ein Schlosshund…“

Was soll ich sagen?
Atze ist jemand, mit dem möchte man spontan zwei Wochen Urlaub machen: da hätte man nicht nur immer was zu lachen, sondern auch wirklich tiefsinnige Gespräche. Und falls es zu Kneipenschlägerei kommt auch den richtigen Partner an der Seite.
Wir sprechen über sogenannte Skandale, seine Erfahrung mit MeToo und sexistische Werbung. Wir reden aber auch über Musik und warum er nicht näher als 3 Meter an Niels Ruf herandurfte.
Aber vor allem reden wir in der zweiten Hälfte über Afrika und Atzes Engagement in Ghana, wie es war, als ihm aus Dankbarkeit ein Grundstück geschenkt wurde – aber auch dass er dort mehrfach wie ein Schlosshund geweint hat.
Lieber Atze – ich danke Dir wirklich von ganzem Herzen für dieses Gespräch und den Tag mit Dir.
Hier geht es zu den Hilfsprojekten, von denen in der Folge erzählt wird:
https://madamfo-ghana.de/

#24 Franziska Weisz, „Ich war fast mit Falco verwandt…“

Berlinale, Cannes, Kino-Leinwand, Tatort-Kommissarin und so vieles mehr.
Franziska ist eine absolute Quereinsteigerin in dem Beruf – bzw. Ihrer Berufung.
Wir sprechen unter anderem über den Moment, wo man sich unsicher ist, die Tätigkeit als eigenen Beruf anzunehmen, weil man ja eigentlich studieren wollte…
Wir sprechen aber auch über vegane Mettbrötchen, die Arbeit bei der Polizei, Waffen und das Schwarzfahren. Aber auch, wie es ist, wenn man sich am Anfang der Karriere das Taxi von der glamourösen Premieren Party nicht leisten kann.
Franziska ist eine wirklich lustige Person und wir gleiten immer wieder in Albernheit ab – das hat zur Folge, dass ich sie in meinem Überschwang ganz schön oft unterbreche. Seht es mir nach, aber mit Ihr macht es einfach einen Riesenspass, albern zu sein.

#22 Nova Meierhenrich, „Wenn Liebe nicht reicht…“

Wir sprechen über die wilde Achterbahnfahrt ihrer Karriere in den 90ern, Moderationen und die Liebe zum Schauspiel – aber auch über soziales Engagement und das warme Gefühl, wenn man Menschen mit Zeit und Liebe helfen kann.
Nova hat eine Stiftung gegründet, die sich „Herzpiraten“ nennt und sich um Herzkranke Kinder kümmert und versucht ein wenig Licht und Liebe zu schenken.
Die Herzpiraten findet Ihr unter www.Herzpiraten.com.
Das Stichwort Licht und Liebe lässt uns auch im Gespräch nicht los, denn es gibt auch dunkele Schatten und Momente, wo die Liebe nicht reicht.
Denn genau darüber hat Nova ein Buch geschrieben – das heißt „Wenn Liebe nicht reicht“ (hier bei Amazon)
Die sehr bewegende Erzählung- bzw. eine Mischung aus Erfahrungsbericht und Hilfe-Leitfaden über die von Ihr erlebte Situation der Erkrankung Ihres Vaters an Depression und dem daraus resultierenden Selbstmord.
Gerade weil das Thema nicht so leicht ist und auch viel in mir bewegt hat, möchte ich Nova noch einmal für so viel Offenheit danken. Im Buch und auch in unserem Gespräch.

Solltet Ihr bei Euch oder Eurem Umfeld Anzeichen einer Depression oder Tendenzen zum Freitod feststellen, zögert nicht und holt Euch bitte Hilfe.
Es gibt hierzu verschiedene Angebote:
Rund um die Uhr ist die Telefonseelsorge der Diakonie mit dem Krisentelefon erreichbar unter 0800/ 11 10 111
Informationen zu Telefonnummern bzw. Einrichtungen, die Euch helfen, findet Ihr aber auch auf der Website der Deutschen Depressionshilfe unter www.Deutsche-depressionshilfe.de

#21 Pedro Anacker, „Bist Du Künstler oder Kaufmann?“

Pedro ist nicht nur studierter Künstler der Malerei, die er buchstäblich irgendwann an den Nagel gehängt hat – sondern unter anderem der Erfinder der EDGAR-Karten.
Wir galoppieren durch das Auf- und Ab der New Economy, von der wiederholten Neuerfindung der eigenen Person bis hin zur Gründung einer der ersten Social-Media Agenturen Deutschlands und wie es ist, in einem der größten Agenturnetzwerken der Welt zu arbeiten.
Vielen Dank Pedro für so viel Einblick in Dein Leben
P.S. Das Musikstück „Wo Du herkommst“am Ende ist von Comedian, Songwriter, Moderator und Autor Mario Siegesmund.

#20 Ralf Krüger „Feinkunst Krüger, nicht Feinkost Krüger!“

Er ist der Gallerist der wunderbaren Galerie Feinkunst Krüger in Hamburg.
Ich bin wirklich sehr dankbar, Ralf zu kennen, denn er ist ein ganz feiner Mensch, der auch ein paar ordentliche, sympathische „Ecken und Kanten“ hat.
Ralf war früher Punk ist teilweise noch unter dem Namen Schacke bekannt. Er ist Sänger der nie aufgelösten Punkband „Happy Grindcore“, die sich nur nicht aufgelöst haben, weil es der Band einfach egal war. Happy Grindcore war sogar früher auf Viva zu sehen.
Wir sprechen darüber, wie es ist beim Bundesgrenzschutz als Punk eine Ausbildung zu machen, als Aushilfsgeologe Langhäuser auszugraben, unser teilweise gespaltenes Verhältnis zur Polizei.

#19 Panos Meyer „Manchmal ist es besser, um den Berg herum zu fahren…“

Im Dialog mit Andreas O. Loff Er ist Geschäftsführer der Digitalagentur CELLULAR in Hamburg und Wien. Ausserdem hat er seinen eigenen Podcast „Behind the screens“, den ich mit meiner kleinen Produktionsfirma Ponywurst produziere. Wir reden aber eher über seine frühre Karriere als Blogger und als Ralleyfahrer. So seriös Panos in seinem Job auch sein muss – in ihm steckt ein verrückter Geschichtenerzähler und Abenteurer.

Panos auf Twitter und Instagram

Der Podcast BEHIND THE SCREENS

#18 Oliver Wesseloh, „Everything happens for a reason“

Wer sich mit Craft Beer bzw. kreativer Braukunst in Deutschland beschäftigt, kommt an ihm nicht vorbei: Weltmeister Biersommelier, Braumeister und Besitzer der Kehrwieder Kreativbrauerei. Olli ist nicht nur ein extrem sympathischer Zeitgenosse, sondern auch ein Mann mit vielen Ideen, die er mit Hilfe seiner Frau Julia auch erfolgreich in die Tat umsetzt. Er hat schon in Süd – und Nordamerika gebraut und eine Brauerei in der Karibik geleitet. Wir sprechen über sein kleines schwarzes Rezeptbuch und wo und wie demnächst die eigene Craftbeerbar auf dem Kiez entsteht. Und natürlich über: Bier.