220 Mieke Haase, „Mein ganzes Leben ist ein Spiel“

Well, es mag vielleicht ein bisschen cringe klingen, aber ich bin absoluter Fanboy dieser einmaligen Frau: Mieke Haase. Die Kreativchefin und Mitinhaberin der Hamburger Agentur “loved” (im Hauptberuf) ist mit ganzer Leidenschaft AI-Künstlerin und schafft mit der Hilfe von künstlicher Intelligenz atemberaubend aufregende Bilder. Sie selbst aber stellt klar: Das ist keine Kunst, das sind nur schöne Bilder.

Aber stimmt das? – Ist “Kunst ist zu fordernd für das, was ich mache”? Oder andersherum: Ab wann sind Werke (ob Musik oder bildender Kunst), die mit Hilfe von AI gestaltet werden, richtige Kunst?

Diese Episode beschäftigt sich allerdings nicht ausschließlich mit AI-Kunst. Wir blicken auch hinter die Kulissen einer Frau, die – für Hamburg nicht ganz untypisch – in den Neunzigern unbedingt in die Werbebranche wollte, dafür rasant schnell Grafik-Design studierte, um danach karriereleiterhoch bei den typischen namhaften Agenturen zu landen.
Und dazwischen immer wieder: Der nicht einfache Spagat zwischen den sehr unterschiedlichen Welten “verdammt kreativ und talentiert arbeiten” und “Künstlerin sein”.

Wie das eben so ist, wenn das Ziel mal wieder im Weg liegt…

Mieke Haase Instagram:

https://www.instagram.com/miekehaaseai/

https://www.instagram.com/namae_koi/

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219 Jon Flemming Olsen- „Verändere das auf gar keinen Fall!“

Mein heutiger Gast ist wieder einmal der Musiker, Songwriter, Autor und Imbisswirt Ingo (“Dittsche” mit Olli Dirtrich) Jon Flemming Olsen. Wir saßen bereits im vergangenen November zusammen (#211) und diskutierten die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz (KI) auf kreative Berufe, wie zum Beispiel das Songschreiben. Seitdem ist in der Szene der “Large Language Models” zwischen ChatGTP-4, Grok und Gemini unglaublich viel passiert, die Technologie marschiert in Siebenmeilenstiefeln voran – und lässt uns Menschen an vielen Stellen schon heute ganz schön alt, analog und doof dastehen. Aber gilt das auch für die Musik?

Flemming produziert gerade ein neues Album – natürlich ganz ohne technischen Firlefanz, sondern 100% hand- beziehungsweise menschgemacht. Ein guter Anlass, einen Zwischenstopp in Eppendorf einzulegen und bei dem Ausnahmekünstler mal reinzuhören und zu prüfen, wie nahe wir daran sind, dass die KI-Künstler, Musiker, Schaffende ganz oder teilweise ersetzt.

Das Crowdfunding zum Album findet Ihr hier:
https://www.startnext.com/jfo2024

Zur Verstärkung in dieser Folge habe ich von der KI zudem drei Songs komponieren und produzieren lassen. Wir mussten herzhaft lachen. Eines kann ich verraten: Die Songs werden es nicht auf das Album schaffen. Allerdings stellt sich die Frage am Ende dann doch, ob die KI am Ende vielleicht doch am längeren Hebel sitzt.

Wer mehr hören will von Jon Flemming Olsen, dem empfehle ich die Episoden #211 (“Was macht KI mit Dir und der Musik”), #154 (“Wenn Kreativität zerbröselt”), #41 (“Flötenspiel bei Mondlandung”).

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#218 Ole Suhr – „Du rufst nicht oft aus dem Nichts an, Loffi“

Sein Onkel, der Filmemacher Christian Suhr (“Sage Nein!”), saß vor zwei Wochen in meinem Bus, um mit mir darüber zu sprechen, wie extrem sich das Filme-Machen in den letzten Jahren durch KI und Technologie verändert hat. Heute spreche ich mit dessen Neffen – Ole Suhr, 18 Jahre alt, auch Filmemacher. Aufgewachsen und vertraut mit den Technologien dieser Zeit, mit wachem Geist und unglaublich kreativ. Einer, der Technologie schon immer als Werkzeug verstanden hat und unermüdlich neue Sachen ausprobiert.

Und so sitzt vor mir einer, mit frischem Abitur in der Tasche, der eben nicht nur die Kamera halten kann, sondern ganz selbstverständlich auch extrem gut Drohnen steuern und digital Videos editieren kann. Für Ole sind die Dinge, die für mich und meine (gewöhnlichen) Gäste total neu und verrückt sind, total normal.

Dieses Gespräch ist ein spannender Blick hinter den Vorhang eines sehr talentierten jungen Mannes, der mit komplett anderen Augen auf die Dinge schaut, die die mediale Welt bewegen.

Und damit ist nun auch klar, wer in Wirklichkeit die großartigen Videos bei den ApoFika-Live-Shows mit Micky Beisenherz produziert…

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#217 Christian Suhr – Nicht mehr so “rum-männern”

Mit seinem bewegenden Projekt “Sage Nein!” hat mein heutiger Gast vor fünf Jahren ein audiovisuelles Mahnmal geschaffen, das unter die Haut ging, aufrüttelte – und millionenfach geteilt wurde. Die Jahre seitdem fühlen sich im Rückblick wie eine Ewigkeit an. Viel ist passiert, viel hat sich verändert. Und wahrscheinlich haben sich Dinge nicht zum Besseren verändert, denn leider könnte der Song (komponiert von Konstantin Wecker, neu gesungen von Ezé Wendtoin) angesichts einer ätzenden AfD mit ihrem braunen Tross nicht aktueller, nicht mahnender, sein.

Was macht also einer wie der Filmemacher Christian Suhr in Zeiten wie diesen? Genau – Er macht weiter.

In der heutigen Episode sprechen wir über ein neues Projekt, an dem wir derzeit zusammen sehr intensiv arbeiten.

Aber wie geht das eigentlich – “für eine Idee intensiv zusammenarbeiten”?

Christian und ich kennen uns schon sehr lange, und es brauchte anfangs eine ganze Weile, bis wir auf der gleichen Frequenz kommunizieren konnten. Seitdem aber haben wir großartige Wege gefunden, wie wir ausgesprochen kreativ und effektiv miteinander arbeiten können, ohne uns zu verbiegen.

Christian findet Ihr unter:

https://www.instagram.com/iamchristiansuhr/

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#216 Luke Mockridge, Manchmal Medienzynisch

In meinem Bus sitzt heute also einer, der bis zu ins Jahr 2021 der wohl mit Abstand erfolgreichste deutsche Comedian war, der dann mit einem gewaltigen Shitstorm durch die Hölle geschickt wurde und von der Seitenlinie mit anschauen musste, wie Karriere, Ruf und Reputation von verschiedensten Seiten zerfleddert wurden. Von „Everybody’s very darling“ zur „Persona non grata“ – und das bundesweit.

Luke Mockridge hat sich von all dem inzwischen sehr gut erholt und baut sich Stück für Stück mit viel Geduld seine Karriere wieder auf. Unter anderem auch mit dem Podcast „2Life“ gemeinsam mit Ingmar Stadelmann, einem Projekt, an dem ich aktiv beteiligt sein darf. Außerdem geht er in diesem Jahr mit dem Programm „Trippy“ wieder auf Tour.

Es gibt also genug zu besprechen, mit einem, der reflektiert und der der Welt, trotz der großen Schwierigkeiten, mit offenen Armen dankbar und freundlich entgegenstrebt – und ohne Groll auf das Vergangene zurückblickt.

Oder kurz gesagt: Luke Mockridge bleibt nicht liegen, sondern steht wieder auf, versteht, geht, macht – und schaut nach vorne.

Denn dort, da vorne, da ist das Leben.

#215 Reinhard Remfort, Ungewöhnliche Todesfälle

Das Jahr ist noch jung, die Stimmung weitestgehend heiter. Noch ist Trump nicht Präsident, also bleibt ein wenig Zeit für die vielleicht schönste Nische meines Podcasts: der sehr ungeschickte Umgang mit dem Tod. Mein lieber Gast, der Science-Slammer und Autor Reinhard Remfort, bekannt aus TV, Film und Podcast („Methodisch inkorrekt!“, „Alliteration Am Arsch“), und ich haben wieder kuriose Todesfälle recherchiert. Wir machen uns garantiert wieder NICHT lustig – und erst recht nicht über die Opfer. Denn das würde, da sind sich quasi immer noch alle einig, Abzüge in den Karma-Charts geben.

In dieser Episode legen wir die Lupe an und fokussieren uns auf Leute, die für vermeintlich großartige (aber meist sehr durchgeknallte) Ideen auf kuriose Weise ihr Leben ließen.

Es heißt also wieder: Vorhang auf, Augen zu und durch, Bühne frei für besonders drollige letzte Lebensmomente!

Never mind the TrueCrime-Podcast, here comes the Darwin-Award for besonders bescheuerte Löffelabgabe.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, dem empfehle ich, auch die anderen Folgen mit Reini anzuhören: #67 (Lebens-Stationen), #93 (Corona), #125 (Außerirdische), #139 (Glück), #149 (Gott) und #160 (Darwin), #173 (Darwin – Teil 1), #193 (Darwin – Teil 2), #205 (Darwin – Teil 3)

Und falls jemand denkt, dieser Text sei recycelt: Ja, auch wir im Podcast-Gewerbe recyceln nicht nur Papier, Glas und Plastik, sondern auch Wörter.

#214 Hans Sigl, „Jetzt kann man’s machen!“

Es gibt Karrieren, die kann man sich “vorher” nicht ausmalen. Die lassen sich hinterher nur erklären. Bergdoktor zum Beispiel. Seit nunmehr 17 Staffeln mimt mein heutiger Gast Hans Sigl den allzeit bereiten Arzt Martin Gruber, der hoch in den Tiroler Alpen, Region Wilder Kaiser, die kleinen und großen Tragödien, Dramen und Krankheiten seiner Patienten und Mitmenschen behandelt.

Hans und ich graben tief in den Tälern seiner Lebensstationen und ergründen, wie er zu dem wurde, was er heute ist. Eigentlich sollte er ja etwas Anständiges werden, etwas mit Format. Anwalt oder Schuldirektor zum Beispiel. Dachten sich die Eltern. Aber es kam, wie es kommen musste: Der Junge machte, was er wollte. Und landete schließlich in Bremen am Theater.

Wir sprechen über Gelegenheiten, die beim Schopfe gegriffen werden wollen, über hartes Arbeiten, über die Jugend von heute – und wie es ist, sein eigener Agent zu sein.

Vorhang auf für einen der erfolgreichsten Schauspieler im deutschsprachigen Fernsehen!

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#213 Peter Keller – 6 Saiten, Peter Maffay und die Musik

Mein heutiger Gast ist der Musiker, Texter und Produzent Peter Keller oder, um den Scheinwerfer kurz ganz hell aufzudrehen, der unglaublich talentierte Gitarrist von Peter Maffay (und der Gitarrenlehrer von Micky Beisenherz). Seit 20 Jahren begleitet er die große deutsche Rock-Ikone hinter und auf der Bühne, im Studio, quasi immer und überall. Nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Co-Produzent.

Es gibt also viel zu besprechen. Peter hat seit seiner Kindheit in Bielefeld viele Stationen als Musiker durchlaufen. Das Ziel “Rockstar in L.A.” war zwar durchaus mal formuliert, aber vage. Irgendwann war wenigstens klar, dass er nach Hamburg musste. Das war in den Neunzigern, als die großen Plattenlabels noch in der Hansestadt residierten und Alben noch wochenlang in großen Studios produziert wurden.

Peter hat einen wunderbar reflektierten Blick auf sich selbst und seine einzigartige Karriere. Wir sprechen über seine enge Zusammenarbeit mit Peter Maffay, über die brutalen Disruptionen in der professionellen Musik (von Vinyl zu Streaming, von Studio zu Laptop, von großem Budget zu kleinem, von Hitparade zu YouTube) und streiten herzlich über die Frage, wann und ob KI uns künftig beim Komponieren und Texten helfen wird.

212 Kevin Albrecht – You can’t teach funny

In den – von Hamburg aus betrachtet – auch ganz schönen Städten Köln und Berlin gibt es eine ganz besondere Sorte Mensch, die man woanders in der Regel vergeblich sucht. Nachtaktive, hochkonzentrierte Wortjongleure, meist vorwitzig, keck, in der Regel mit unglaublich viel Universalbildung ausgestattet, die aus Nachrichten und Zeitgeschehen lustige Ein- und Mehrzeiler formulieren und diese Moderatoren und Entertainern aus Funk, Fernsehen und Bühne zur sofortigen oder späteren Vertilgung – oder besser: “Verlachung” – gegen Honorar feilbieten.
Die Rede ist von “Comedy-Schreibern”. Einer Zunft, die man – so wie Trüffel – nicht züchten oder ausbilden kann. Talente wie Tommi Schmitt, Micky Beisenherz, Peter Wittkamp, oder mein heutiger Gast Kevin Albrecht suchen sich meist mühsam über viele Jahre ihren Weg durch ein Gewirr der Möglichkeiten und Karrieren, um dann endlich als talentierte Schreiber für andere Künstler wahrgenommen und akzeptiert zu werden.

In der heutigen Episode beleuchten wir die vielen Wege, die Kevin Albrecht gehen musste, um sein Ziel zu erreichen. Denn, wie sollte es auch anders sein, so richtig klar war das Ziel am Anfang gar nicht formuliert. Und natürlich hat, so wie heutzutage üblich, Kevin mehr als nur einen Beruf. Neben seiner Tätigkeit als Comedy-Autor von Studio Schmitt ist er auch tätig als Redakteur (11 Freunde), Werbetexter, Podcast-Host (“Da muss man sich nicht schämen”, „Späti Schnack“ bei Onefootball) und Moderator.

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#211 Jon Flemming Olsen – Was macht KI mit Dir und der Musik?

Jon Flemming Olsen, bereits zum dritten Mal zu Gast in meiner Show, gilt als kreatives Ausnahmetalent. Viele meiner Hörer und Hörerinnen kennen ihn als die gnädige Stimme der Vernunft hinter dem Tresen der WDR-Serie “Dittsche – Das wirklich wahre Leben”, aber auch als Musiker, Grafiker und Buchautor.

In dieser Episode diskutieren wir über Künstliche Intelligenz (KI) und deren Einfluss auf seinen Beruf bzw. seine Berufe. JFO experimentiert mit den vorhandenen Tools in Text und Design mindestens ebenso intensiv wie ich und hat daher eine recht klare Vorstellung davon, wohin die Entwicklung führen könnte. Ein gewisses Unbehagen stellt sich ein, wenn man bestimmte Gedanken zu Ende denkt.

Was bleibt also von Authentizität und Echtheit, wenn offensichtlich ist, dass jeder Song, jedes Bild, jeder Text mit mehr oder weniger Unterstützung von KI entstanden ist? Wie viel Emotion gestehen wir zu, wenn klar wird, dass hinter einem Werk nicht unbedingt der Künstler selbst, sondern eine äußerst intelligente Software steht, die so agiert, als ob sie denken, fühlen und leiden könnte?

#210 Thorsten Rother – Nach der KI-Revolution: Der hybride Fotograf

Es dürfte derzeit nur wenige Fotografen und Mediengestalter geben, die so radikal und konsequent sind wie Thorsten Rother.

Wer sich ein bisschen in der Szene der Werbefotografie auskennt, der ist garantiert schon über die Produktionen meines heutigen Gastes gestolpert. Seit über 20 Jahren ist er im Geschäft und wird von den Dickschiffen der Industrie und Werbung gebucht. Also einer, der es in seinem Beruf bis ganz nach vorne geschafft hat – und sich eigentlich keine Sorgen machen muss.

Eigentlich.

Denn als er vor einem Jahr eines Tages vor seinem Rechner saß und mit einem umständlichen Tool namens Midjourney spielte, da wurde ihm schlagartig klar, dass nichts, aber auch wirklich GAR NICHTS, so bleiben würde, wie es war. Zu stark, zu schnell, zu präzise produzierte die Künstliche Intelligenz (KI) ein fotorealistisches Werk nach dem anderen.

Thomas Rother stellt seitdem seine Arbeit auf den Kopf und passt sich, sein Team, seine Produktion konsequent auf die neue Wirklichkeit ein und ist inzwischen zu einem gefragten Experten in Sachen mediengestalterischer KI geworden.

Nach der analogen Fotographie geht es nun also der digitalen Fotografie an den Kragen, und wie das passiert, das erzählt er in dieser sehr spannenden Folge.

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209 Maik Nöcker, „Die (alten) Zeiten sind vorbei.“

Mein heutiger Gast ist einer der meistgehörten Fußballversteher und -erklärer der Republik. Seit etlichen Jahren wöchentlich zu hören im Podcast “FUSSBALL MML” (kongenial mit Micky Beisenherz und Lucas Vogelsang) und werktäglich flotte 180 Sekunden mit der Sportmoderatorin Lena Cassel (“FUSSBALL MML Daily”).

Maik frönt seit eh und je einer besonderen Leidenschaft: Zahlen, Daten, Fakten. Und damit kommt in Zeiten von künstlicher Intelligenz das zusammen, was zusammengehört. Maik mit AI, der Fußballdatenverrückte, der mit ChatGPT und co gewissermaßen seinen Endgegner gefunden hat. Und so heißt dann auch sein neuer Podcast, in dem er sich ausführlich diesem Thema widmet und ergründet, wie sich der Fußball durch KI-gestützte Analyse grundlegend verändert.

Maik und ich diskutieren in dieser Folge, wie Künstliche Intelligenz unser gewohntes Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird. Althergebrachtes Allgemeinwissen genauso wie gesellschaftliche Grundsätze stehen auf dem Prüfstand. Wie steht es zum Beispiel mit dem Schreiben? Ist es wirklich noch sinnvoll, dass Kinder lernen, mit der Hand Buchstaben zu zeichnen?

Wer mehr über Maik Nöcker erfahren möchte, dem seien die Episoden #158 und #13 ans Herz gelegt.

Moulin Rouge! Das Musical

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208 Peter Wittkamp – Der Diktator und die Seegurke

Freunde und Freundinnen von “Das Ziel ist im Weg” kennen das schon: Besonders interessante Gäste werden hier regelmäßig eingeladen. Und dann schauen wir uns gemeinsam um, wie und wo wir uns auf unserem (Lebens)Weg gerade befinden.

Heute ist mein lieber Freund Peter Wittkamp an der Reihe.
Der bekannte Autor der “ZDF heute Show-Online” hat eigentlich immer, egal wann man anruft, mehrere Projekte gleichzeitig am Laufen. Hier ein Buch, da ein Podcast, dort ein neues T-Shirt-Design. Und obendrauf stets einen Sack voll Ideen, was man sonst noch so anfangen kann. Nichts ist unmöglich, Absurdes ist jederzeit gerne willkommen.

Wie also kommt der Mann mit dem feinen Schnäuzer, der sich auf X-Twitter/TwiX/Ex-Twitter “Diktator” nennt, durch diesen seltsamen Herbst 2023?

Viel Spaß beim Hören! Und wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, dem empfehle ich die Folgen #111 („Viel Computer gespielt und dann Bier entdeckt“) und # 168 “Die nervigen Leute sind noch verkatert”

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207 Tobi Schlegl: Seelen-Not-Retter

Tobi Schlegl ist ein Grenzgänger. Aus Angst vor dem Tod sucht er dessen Nähe. Face your demons!
Als Notfallsanitäter erlebt der aus dem Fernsehen bestens bekannte Moderator seit einigen Jahren die wirklich üblen Tragödien und Dramen, die sich hinter den Fassaden der Häuser, auf der Straße, oder im Einsatzwagen Tag und Nacht abspielen. Vor zwei Jahren dann ging er dann auf ein Rettungsschiff im Mittelmehr vor der Küste Libyens, um in Not geratene Flüchtende zu retten. Und nun macht er etwas, was wie ein für die Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkter Schleier über dem System der Schicksalsschläge liegt: Er ist seit einer Weile Mitglied des Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes – und rückt immer dann aus, wenn anderen Menschen Schlimmstes passiert ist und umgehend psychische Hilfe benötigen. Ein – wie wir lernen – unglaublich wichtiges “Werkzeug”, um die Psyche einen gebrochenen Menschen zusammenzuhalten.

Und hier mal eben ein kleiner Hinweis:
Diese Helden des Kriseninterventionsteams, die Tag und Nacht ausrücken, um anderen Menschen in Not und Verzweiflung zu helfen bekommen für ihre Arbeit

A) 200 EUR

B) einen warmen Händedruck

C) 0 EUR

Die richtige Antwort muss man sich anhören.

Und zu guter Letzt sei an dieser Stelle erwähnt, dass Tobi über seine Erlebnisse einen fiktionalen Thriller (“Strom”) geschrieben hat, der ganz schön doll unter die Haut geht, und der das in den vergangenen Jahren Erlebte in eine packende Geschichte packt.

Mehr von Tobi Schlegl in den Folgen #87 und #148!

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206 Ingmar Stadelmann – Kommt Ihr klar?

Vor meiner Sommerpause (ja, Ihr Lieben, kaum auszuhalten, aber der goldene Bus und ich müssen mal für ein paar Wochen ausspannen und Kraft tanken) habe ich meinen lieben Freund und kongenialen Podcast-Partner Ingmar Stadelmann zum Plausch eingeladen. Ihr kennt den Comedian natürlich aus Funk, Fernsehen, Bühne – und aus unserem gemeinsamen Projekt “Richard, wo erreiche ich Dich”, dem Podcast, der das gewichtige Dickschiff “Lanz und Precht” jeden Freitag auf weniger als 10 Minuten zärtlich-satirisch komprimiert.

Ingmar und ich plaudern in dieser Episode ein wenig aus dem Nähkästchen der Produktion, über sehr positives und teilweise auch sehr shitstormiges Feedback, unerwartete Kontaktaufnahmen und die Tatsache, dass unsere Freitage nun größtenteils ganz prechtig und manchmal sehr lanzvoll sind.

Aber natürlich gibt es auch ein Leben neben “Richard, wo erreiche ich Dich”. Schließlich ist Ingmar hauptberuflich Comedian. Und so zieht es ihn nach der Pandemie zurück auf die Bühne, wo er ab Mitte September endlich sein neues Programm “Kommt ihr klar?” präsentieren wird.

Achja – die Sommerpause endet am 19.10.



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