#124 Etienne Gardé, „Alles auf eine Karte gesetzt“

Ein (stereo)typisches Bild in deutschen Elektro-Kaufhäusern Ende der 90er Jahre: Ein Haufen Jungs, die nach der Schule stundenlang wie besessen an Spielekonsolen daddeln. Und das jeden Tag. Konsequent. “Oh je, diese Jugend von heute! Aus denen wird nie etwas”, wird manch einer kopfschüttelnd gestöhnt haben. Das ist natürlich großer Quatsch, denn jede Generation sucht sich und findet ihren Weg.

Heute unterhalte ich mich mit Etienne Gardé, einem der Gründer des Hamburger Medien-Unternehmens Rocket Beans. Etienne war einer dieser Jungs, die damals so nichtsnutzig an den Konsolen hingen. Und nach dem Abitur (“siehste!”) hatte er überhaupt keine Ahnung, was er werden wollte (Gegenseite: “siehste!”). Aber der Frankfurter machte das einzige Richtige: Er machte. Und so bewarb er sich beim damals neu gegründeten TV-Sender GIGA TV und wurde dort prompt Moderator, um dort vornehmlich Video-Games zu besprechen. Genau sein Ding.

Irgendwann nahm er sein Schicksal selbst in die Hand, gründete mit Moderationskollegen (Daniel Budiman, Nils Bomhoff und Simon Krätschmer) die Produktionsfirma Rocket Beans Entertainment GmbH und produziert seitdem sehr erfolgreich auf eigene Rechnung Shows für TV, Youtube, Twitch und Podcasts. Maximaler Spaß ist dabei wichtiger als maximaler Profit, und mit diesem Prinzip produzieren die über 150 Mitarbeiter erstklassige Ware.

Eine typische Quereinsteiger-Story also. Und wieder mal bestätigt sich, was wir alle längst wissen: Alles geht, man muss nur machen.



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#123 Niko Backspin, „Twitch ist die Zukunft“

Meinen heutigen Gast kennen wir bereits aus Episode #59. Der Journalist und Medien-Unternehmer Niko “Backspin” Hüls ist quasi das Rückgrat des Deutschen Hip-Hop. Unermüdlich und authentisch setzt er sich seit vielen Jahren für diese enorm vielseitige und wichtige Kultur ein, mit seinen Magazinen und zahlreichen Formaten in Print, TV, Internet, Podcast, YouTube und Twitch begleitet er die Szene auf Augenhöhe. Mit dem sehr aufwendig produzierten Buch “Hip-Hop Kultur” hat er gerade eine Art Bestandsaufnahme veröffentlicht.

Natürlich hat Corona auch seinen Alltag auf den Kopf gestellt. Aber ihm ist es glücklicherweise gelungen, die Lage zu nutzen, um sich und sein Unternehmen neu aufzustellen – vielleicht sogar neu zu erfinden. Und so steht er nun nach über einem Jahr mit neuen, sehr spannenden und interessanten Projekten da. Es lohnt sich reinzuhören: Vor allem seine neue Rolle als “Head of Music” der neugegründeten “European League of Football” gibt einen Geschmack auf das ungeheure Potenzial des deutschen und europäischen Hip-Hops. Just saying.



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#122 Björn Beton, “Du hast wohl zu viel Miami Vice geguckt”

Die heutige Episode ist eine “Nerd-Show” vom feinsten, und das geht am allerbesten mit meinem Gast Björn Beton, dem Gründungsmitglied von der HipHop-Kombo “Fettes Brot”. Björn, der im wirklichen Leben auf den Namen Björn Warns hört, ist in den Siebzigern und Achtzigern in Pinneberg aufgewachsen und hat schon in frühen Jahren seine grenzenlose Liebe für Graffiti, HipHop und “Star Wars” entdeckt, in vollen Zügen gelebt – und (wenn man es mit etwas Abstand betrachtet) um diese drei Säulen letztendlich sein Leben modelliert.

Wir sprechen ausführlich über alles Wichtige: Warum S-Bahn-Surfen schon früher nicht cool war, die Hausdurchsuchung der übereifrigen SOKO Graffiti im Elternhaus, die Leidenschaft für Rollenspiele – von Star Wars bis Call of Cthulu. Und natürlich darf auch der lange und unglaublich erfolgreiche Weg mit “Fettes Brot” nicht fehlen, und die vielen weiteren Projekte, die sich links und rechts neben dem Weg ergeben haben – wie zum Beispiel Björns Podcast „Gefährliches Halbwesen“

Björn, der zweifache Vater aus der pinnebergschen Provinz (der “Achselbehaarung Europas”), der erst im Alter in die City ziehen will, ist unglaublich facettenreich – und gleichzeitig vollkommen auf dem Boden geblieben. Ein Quereinsteiger auf norddeutsch.

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#121 Anna Thalbach, „In Liebe gebadet“

Sie ist eine der bekanntesten und renommiertesten Schauspielerinnen der Republik. Obwohl – „Charakter-Darstellerin“ ist vielleicht die treffendere Bezeichnung. Anna Thalbach füllt mit ihrer Präsenz jeden Saal, mit ihrer Stimme erreicht sie nach Belieben mit zarten oder harten Tönen auch die hintersten Ränge. Theater, TV, Film. Und natürlich ist sie noch viel mehr: Sie führt Regie, schreibt, malt, liest (Hörbücher ein), inszeniert. Sie atmet Kultur, wachsam und belesen stürmt sie mit Leichtigkeit durch jedes Feuilleton.

Wie wird man wie Anna Thalbach? War ihr tatsächlich all das in die Wiege gelegt, schließlich entstammt sie einer großen deutschen – sagen wir mal – Theater-Dynastie in Berlin. Katharina Thalbach. Vladimir Weigl. Benno Besson. Ist da das Talent (und der Erfolg) automatisch eingebaut? Kleiner Spoiler: Anna konnte schon mit vier Jahren lesen – und hat seitdem nicht mehr aufgehört.

Ich spreche mit ihr über ihren besonderen Weg, ihre Karriere, ihren Arbeitsalltag. Aber auch über (prägende) TV-Serien unserer Jugend – und ihre Leidenschaft für Instagram.

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#120 Markus Kavka, „Ich bin glücklich“

Immer schwarz gekleidet, unglaublich lässig, sehr gebildet, cool, jederzeit souverän – und im Herzen schon immer (und bis heute) ein „Goth“. Die Rede ist von keinem Geringen als Markus Kavka, die Institution des Deutschen Musikfernsehens, wenn es um Metal, Rock oder auch Alternative geht. Ob früher auf Viva und MTV – und später dann bei den privaten Sendern und bei den Öffentlich-Rechtlichen, Markus muss immer dann ran, wenn die Großen kommen: Ozzy Osbourne, Metallica und all die anderen.

Nebenher schreibt der Musik-Journalist außerdem Bücher (zuletzt über Depeche Mode), arbeitet als DJ und moderiert eine YouTube-Show namens „Bar-Talk“ (jetzt auch als Podcast). „Bar-Talk“ ist nicht einfach das x-te Talk-Format, sondern vielmehr der – sehr geglückte und wichtige – Versuch, mit bekannten Menschen (u.a. Clueso, Nova Meierhenrich, Nora Tschirner) über Ängste, Alleinsein, Depressionen und Suizid zu sprechen. Dahinter steckt der Verein „Freunde fürs Leben e.V.“ Die Mission: Suizide verhindern, denn es gibt immer einen Ausweg.

Über all das sprechen wir in dieser Episode ausführlich und schauen auf einen Mann, der seine Kindheit in einem klitzekleinen, sehr beschaulichen Dorf bei Ingolstadt verbrachte und als Junge die „Gothic-Kultur“ für sich entdeckte. Ausgerechnet.

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#119 Uwe Frommhold „Wir brauchen einfache Lösungen“

Die Entertainment-Branche ist in Not. Ob Künstler, Veranstalter, Ton-Techniker, Rowdies, Service-Kräfte, Ticket-Verkäufer, Licht-Techniker, Maskenbildner, Dekorateure und, und, und… eine ganze Industrie ist still- und in Ketten gelegt. Und nach über einem Jahr: ausgelaugt. Und während sich andere Branchen dank bester Kontakte und fein justierter Lobby-Arbeit auf großzügige Staatshilfen verlassen können, stehen Kunst und Kultur – ob klein, ob groß – oft “brotlos” und alleingelassen da. Das hinterlässt Spuren.

In dieser Episode spreche ich mit Uwe Frommhold. Wer diesen reflektierten, klugen, großen Mann noch nicht kennt, dem empfehle ich, zuerst Folge 6 zu hören.

Uwe steuert u.a. zwei große Arenen in Deutschland – eine in Hamburg, eine in Berlin (er ist COO der Anschutz Entertainment Group Germany). Es ist bemerkenswert, was er über die vergangenen 15 Monate zu berichten hat. Uwe Frommhold ist einer, der das große Ganze sieht – immer der Kunst (und den Künstlern) verpflichtet, aber eben auch seinen Mitarbeitern und dem Publikum. Das ist kräftezehrend. Reflektiert und klug analysiert er die Lage, steht ein für das Gute – und/aber verzweifelt zwischenzeitlich an der mangelnden intellektuellen Flexibilität (kurz: Bräsigkeit) der Regierung.

Wer mitreden will, der höre diesem Mann zu.



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#118 Horst Lichter, „Ich bin dann mal still“

Mein heutiger Gast ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten unseres Landes. Dieses unglaublich freundliche Gesicht, die rührige, herzliche Art, der Schnauzer, die Brille, der Dialekt – die Rede ist natürlich von Horst Lichter. Ob früher in seinen zahlreichen Kochshows oder seit einigen Jahren mit seiner wunderbaren ZDF-Show “Bares für Rares” – der Publikumsliebling ist eine feste Größe der Fernsehunterhaltung.

Aber das, was da soooo gemütlich und entspannt daherkommt, ist in Wirklichkeit knüppelharte Arbeit. Horst ist in seinem Leben oft bis hinter die Grenzen der totalen Erschöpfung gegangen, musste viele Schicksalsschläge hinnehmen – immer fleißig, immer im Vorwärtsgang. Und wir erfahren: Im Trubel der grellen und schnellen TV-Unterhaltung hat er sich oft selbst nicht mehr gehört.

All das hat Horst Lichter gemeinsam mit seinem Co-Autor und Freund Till Hoheneder (siehe Folgen #17, #42, #72) in einem bemerkenswerten Buch beleuchtet – oder besser: belauscht. “Ich bin dann mal still”, so heißt das Werk, das bereits ganz oben in der Spiegel-Bestseller-Liste angekommen ist.

Und so war ich dann in unserem Gespräch auch ausnahmsweise mal ganz leise – und habe Horst einfach erzählen lassen.

Ich ziehe den Hut und verneige mich vor einem großen Mann, den ich fest in mein Herz geschlossen habe.


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#117 Donnie O’Sullivan, „Ich will den Leuten nicht auf den Sack gehen“

Heute mal ein gemütliches “Kamingespräch” mit meinem Freund Donnie O’Sullivan. Er ist inzwischen ein guter, alter Bekannter dieser Serie und besucht mich bereits zum vierten Mal in meinem Mobil. Dieses Mal in seiner Heimatstadt Berlin, wo er seit über einem Jahr sehr erfolgreich (in seiner viel zu kleinen Junggesellenwohnung) seine Spielevideo-Sessions auf Twitch produziert und außerdem seinen ganz außergewöhnlich guten Podcast “That’s what he said” einspricht.
Wir blicken ein bisschen tiefer in seine aktuellen Projekte und schauen, wie sie sich in den vergangenen Monaten entwickelt haben.

Und das ist in Donnies Fall hochspannend, denn mit den anderen Episoden können wir einen roten Faden durch seine Karriere ziehen. Ich empfehle sehr, in die alten Folgen reinzuhören. #28: “Kein künstlerisches Talent feststellbar” – über den bisherigen Werdegang des Comedians, Texters und Musikers. #65 “Du willst nicht ewig der Hund-Auge-Mann sein” – über seine Anfänge auf der Plattform Twitch. #94 “Die zwei stressigsten Stunden meines Lebens” – Donnie kann inzwischen von seinem Projekt auf Twitch leben.

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#116 Nilz Bokelberg, „In viele Gäste habe ich mich sofort verliebt“

Zu guten Freunden, zu lieben Menschen – und (in meinem Fall) auch zu spannenden Gästen sollte man regelmäßig Kontakt halten! In diesem Sinne habe ich mir für diese Episode den stets quirligen und wachen Nilz Bokelberg in mein Mobil zum Plausch eingeladen. Nilz war bereits zweimal bei mir zu Gast: Beim ersten Besuch in Folge 44 erzählt er ausführlich über seine Karriere (angefangen als Moderator bei VIVA bis hin zur Erfolgsproduktion “Faking Hitler” und seine diversen Podcasts), in Folge 75 plaudern wir inmitten des Lockdowns über seine Hochzeit mit Podcast-Queen Maria Lorenz (die war auch schon zu Gast: Folge 98).

Nilz ist aus der Deutschen Podcastlandschaft nicht wegzudenken. Als Ideengeber, Regisseur, Autor, Sprecher und Gastgeber – der „Créateur d’podcasts“ quasi.

In der heutigen Folge sprechen wir neben seinem Podcast „Die Nilz Bokelberg Erfahrung“ auch über mobile Studios in Italienischen Dreirädern, das sinnlose Reisen, Brillenketten und wie viel Freude einem ein intensives Gespräch schenken kann.

Für mich sind die Gespräche mit Nilz immer ein humorvoller Quell weiser Gedanken – daher freue ich mich jetzt schon auf die nächste Begegnung.

P.S. Wir sprechen in der Folge über einen Live-Termin des Podcasts „Gästeliste Geisterbahn“ – dieser ist leider verschoben worden. Weitere Informationen dazu unter: http://gaestelistegeisterbahn.de/tickets/

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#115 Leon Windscheid, „Besser fühlen“

Leon Windscheid ist “Besser fühlen” ein ganz außergewöhnlich gutes Buch gelungen. Und es kommt zur rechten Zeit – selten Stand unsere Welt so Kopf wie in diesen Monaten. Das Seelenleben vieler Menschen ist auf die Probe gestellt, Beziehungen leiden, Freundschaften verändern sich, nichts ist so wie es war. Und mittendrin das archaische Analyse-Netzwerk unseres Seins: Gefühle. Angst, Trauer, Wut, Einsamkeit, Freude, Verzweiflung, Hunger.
Leons Buch (von 0 auf Platz 1 der Spiegel-Sachbuch-Liste) beleuchtet unsere Gefühlswelt mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft und hilft damit, die guten und die nicht so guten Gefühle neu zu interpretieren. Verständlich und unterhaltend geschrieben, mit lebhaften Beispielen bereichert. Der Mann schreibt so toll wie er spricht.

Leon ist bereits das dritte Mal Gast in meiner Show. Wer ihn mehr kennenlernen möchte, dem empfehle ich die Folgen #47 (Über seinen Werdegang) und #68 (über den Lockdown).
In dieser Folge unterhalten wir uns hauptsächlich über “Besser fühlen”, aber auch über seinen Podcast “Betreutes Fühlen” (mit Atze Schröder) und wie er mit der Pandemie im Jahr 2021 umgeht.

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#114 Katjana Gerz, „Wir essen Schwarzbrot und sprechen Donut“

Sie ist ein Hamburger Deern, ihre Muttersprache ist Englisch – und jeder hat sie bestimmt schon einmal im TV gesehen. Heute Show, Late Night Berlin, Neo Magazin – und unzählige Auftritte in beliebten TV-Serien wie Soko Hafenkante, Großstadtrevier, SOKO Wismar oder die US-Produktion Law & Order.

Katjana Gerz ist so ein typischer Fall, warum ich diesen Podcast so gerne mache, denn ungewöhnlicher und tollkühner könnte ein Lebensweg nicht sein. Manchmal muss man eben seine zwei großen Koffer packen und spontan nach New York ziehen, um sich selbst ein Stück näher zu kommen.

Die Deutsch-Amerikanerin hat in ihrem Leben viel ausprobiert und „einfach gemacht“. All dies aber immer mit dem festen Ziel im Blick, Schauspielerin zu sein. Insofern hat im Rückblick jede Entscheidung und jeder Job immer auf dieses Vorhaben eingezahlt. Inzwischen ist sie längst zurück in Deutschland und gehört in meinen Augen zu den besten Comedians des Landes. Und wer sie nicht kennt: YouTube an und „Gute Arbeit Originals“ gucken.

#113 Till Reiners, „Ich bin genau der Richtige!“

Scharfzüngig. Intelligent. Subtil. Charmant böse und selbstironisch witzig. Till Reiners ist das Allzweckmesser der deutschen Comedy- und Kabarett-Szene. Die meisten kennen ihn aus der „heute Show“ oder „die Anstalt“, aber Till ist auch zu Hause auf den kleinen und großen Bühnen der Republik. Darüber hinaus ist der Teil des sehr erfolgreichen Podcast „Talk ohne Gast“. Und gerade erscheint die dritte Staffel „Jokes“ auf Spotify, mit Gästen wie Anke Engelke, Olli Dietrich oder Oliver Welke.

Wer ist also dieser Mann aus dem Ruhrpott, studierter Politologe und nebenher eBay-Kleinanzeigen-Anarchist? Wie in jeder Folge begebe ich mich auf Spurensuche und schaue, welchen Weg mein Gast eingeschlagen hat, um der zu werden, der er heute ist. Das Ziel war von Anfang klar, der Weg dorthin nicht unbedingt. Ein rotes Jacket war dabei – und ansonsten so wenig Ballast wie möglich. Alle Infos und Termine hier: https://www.tillreiners.de/

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#112 Bettina Rust, „Holzschutzmittel und die süchtigen Igel“

Bitte feingeschichtet in folgender Reihenfolge: Weizen-Toastbrot, leicht mit Butter bestrichen, eine Scheibe Hinterschinken, eine Scheibe Ananas aus der Dose, obendrauf ein bis zwei Scheiben Scheiblettenkäse. Das Ganze für 15 Minuten in den Ofen. 200 Grad.
Wer in den kulinarisch oft anspruchsvollen 70ern und 80ern groß geworden ist, der kennt sicher diese, naja, Leckerei, die in vielen Familien tatsächlich als Mahlzeit auf den Tisch kam. Toast Hawaii.

„Toast Hawaii“ heißt auch der neue Podcast meines heutigen Gastes: Bettina Rust. Sie ist eine der besten Radiostimmen dieses Landes und moderiert seit Jahren äußerst erfolgreich die „Hörbar Rust“ auf radioeins. Und wer meinen Podcast kennt, der kennt Bettina seit langem – sie war bereits zweimal in meiner Sendung zu Gast.

Heute sprechen wir also vornehmlich über ihre neue Show, kleine und große Unfälle in der Küche, die Zweckentfremdung des Kühlschranks – und über die Sache mit dem Vogelfutter. Und Vorsicht: Es wird viel gelacht.

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#111 Peter Wittkamp, „Viel Computer gespielt und dann Bier entdeckt“

Beruf: Gagautor. Man könnte auch sagen: Scherzschreiber. Seine Webseite sagt außerdem: Freier Kreativer. Mein heutiger Gast gehört zu Deutschlands Edelfedern in Sachen Humor. ZDF Heute Show online (Hauptautor), Late Night Berlin, oder auch Jan Böhmermann sind regelmäßige Abnehmer seiner spitzen Pointen. Dem „Diktator“ (so sein @) folgen mehr als 50.000 Menschen bei Twitter – hier sprudelt oft im Minutentakt sehr lesenswert das Tagwerk dieses hochkreativen Menschen. Witzig, klug, auf den Punkt.

Er ist außerdem der Erfinder der Image polierenden Werbekampagne für den öffentlich Nahverkehr (BVG) in Berlin. Etliche Male preisgekrönt – und für die Werbebranche stilprägend.

Wem das noch nicht reicht: Peter hat im vergangenen Jahr ein sehr lesenswertes und frappierend offenes Buch über seine Zwangsstörungen geschrieben („Für mich soll es Neurosen regnen“).

Wer ist also dieser Mann, aus dem diese feinen, humorigen Geistesblitze herausschießen?

In unserem Gespräch schauen wir hinter die Kulissen seines unermüdlichen Treibens und finden einen – wir haben es uns fast gedacht – bemerkenswerten Lebensweg, der irgendwo in einem kleinen Dorf hinter Bonn seinen Anfang nahm.
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#110 Cristina do Rego, „Ich habe einfach angerufen“